Kulturvermittler Kreis Segeberg

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Projekte > Zeitzeug*innen


Zeitzeug*innen des Klimawandels
Kinder und Jugendliche aus Bad Segeberg schreiben über Klimawandel und Klimastreit

aufregende Zeiten ...
entweder wir verändern uns
oder wir verändern unwiderruflich die Erde.

Schreib’ darüber,
hinterlass’ Spuren für Menschen in der Zukunft,
die wissen wollen, was wir gedacht und gefühlt haben.
Schick’ uns Dein Gedicht, Deine Geschichte, Deine Spielszene
für das Buch:

Es wird ein Buch mit vielen Illustrationen entstehen, die auch von Jugendlichen gemacht werden.

Du schreibst sowieso gern?
Dann leg los und maile Deinen Text an:

Gedichte, Songs und kurze Texte an Hannah Rau:
postatwortwerkerin.de

Geschichten und Szenen an Daniela Herzberg:
danielaherzbergatweb.de


Kreatives Schreiben ...
ist (meistens) ganz anders als das Schreiben in der Schule. Ihr schreibt nämlich, wie Euch der Schnabel gewachsen ist, völlig frei und Rechtschreibung und Grammatik sind egal. Es ist nicht festgelegt, ob dabei eine Geschichte, ein Gedicht oder ein Slam-Text herauskommt.Schreibt einfach los, verbessert nichts (das könnt Ihr später immer noch) und schreibt ohne einen Plan zu machen. So könnt Ihr zum Beispiel in wenigen Sätzen Eure Eindrücke draußen in der Natur oder auchin der Stadt einsammeln und sie notieren, entweder wie in einem Tagebuch über mehrere Tage oder wie Tweets in wenigen Zeichen. Was riecht Ihr, seht Ihr, fühlt Ihr? War es hier früher anders? Seit wann kennt Ihr diesen Ort?Oder Ihr schreibt los mit einem Sprungbrettsatz. Was das ist? Solche zum Beispiel: Was ich immer schon mal sagen wollte ... oderLiebe Menschen der Zukunft, es tut mir leid, aber ...Und dann schreibt Ihr, was Ihr schon immer über Klimawandel, Klimaschutz, Umweltverschmutzung, Nachhaltigkeit usw. sagen wolltet.Oder Ihr fangt ganz anders an. Oder Ihr schreibt in einer anderen Form. Alles ist möglich. Wenn wir es tun. Fangt an!



Du suchst noch Anregungen?

Vielleicht hilft es Dir zu wissen, wie wir schreiben:


Hannah Rauh:
Ich schreibe, während ich koche, während ich laufe, während ich dusche, während ich küsse. Ich schreibe wach und beim Dösen, ich schreibe unaufhörlich und habe doch keinen Stift in der Hand, keine Tastatur unter den Fingern. Ich brauche zum Schreiben keine Stille, keinen besonderen Ort, keinen anderen Ort als den in mir. Da steht wohl im Herzraum ein Tisch und ein Stuhl und da liegt ein abgegriffenes Blatt Papier und ...
und wenn es dann soweit ist, dass ich das, was sich in mir, in meinem Herzen, in meinem Kopf, über Tage oder Wochen geschrieben hat WIRKLICH tippen oder mit dem weichen Bleistift schreiben muss, dann schreibe ich in einem Zug, dann leere ich mich aus, bis es gut ist.
Und erst dann überarbeite ich, putze und verschiebe den Text. Meist ist er schon fast so, wie er sein soll und ich ändere nicht mehr viel.
Ich schreibe also nicht. Es schreibt mich.




Daniela Herzberg:
Ich schreibe, als wär’s ein Langenstreckenlauf. Start zum Beispiel um 10:15 Uhr, Ankunft spätestens 11:15 Uhr, und dann los, gleichmäßige Atmung, der Stift bewegt sich die ganze Zeit übers Papier, ich streiche nichts durch, nehme alles mit, was mir unterwegs an Gedanken begegnet, manchmal läuft plötzlich jemand neben mir her, eine sonderbare Gestalt mit Filzhut und neuen Sportschuhen, ist das vielleicht der Held oder die Heldin meiner Geschichte?



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